
Am Sonntag, den 17. März 2025, wurden zwei 13-jährige Mädchen in Berlin-Köpenick Opfer eines bedrohlichen Angriffs. Wie tagesspiegel.de berichtet, geschah der Vorfall gegen 16.40 Uhr in der Nähe der Friedrichshagener Straße, als die Mädchen mit Steinen sowie metallischen Objekten, darunter eine Eisenstange, beworfen wurden. Glücklicherweise konnten sie dem Angriff entkommen, ohne verletzt zu werden.
Die Täter, zwei 14-Jährige und ein zehnjähriger Junge, flüchteten zunächst, wurden jedoch in der Nähe des Tatortes aufgegriffen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Dieser Vorfall ist Teil eines besorgniserregenden Trends an Schulen und in öffentlichen Räumen in Berlin, wo zunehmend gewaltbereite Jugendgangs aktiv sind.
Gewaltbereite Jugendgangs in Berlin-Köpenick
Ein alarmierendes Bild zeichnet sich in den letzten Monaten in den Einkaufszentren von Berlin-Köpenick ab. Wie die berliner-zeitung.de berichtet, gefährden rivalisierende Jugendgangs die Sicherheit insbesondere in den Einkaufszentren Eastgate in Marzahn und Forum Köpenick. Die Polizei hat ihre Präsenz in diesen Bereichen aufgrund von verschiedenen Körperverletzungen, Raubüberfällen und Bedrohungen durch diese gewaltbereiten Jugendlichen verstärkt.
Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass am Freitag zwei bewaffnete Gruppen über soziale Medien zu einer Massenschlägerei in Köpenick verabredet hatten. Die Polizei wurde um 15:30 Uhr in Kenntnis gesetzt und setzte sofort Maßnahmen ein, um die Jugendlichen zu kontrollieren. Bei ihrem Eintreffen entfernten sich die bewaffneten Jugendlichen, warfen jedoch ihre Waffen wie Messer und Schlagstöcke weg.
Die Herausforderungen an die Polizei
Insgesamt wurden zwölf Jugendliche in Gewahrsam genommen und ihren Eltern übergeben. Dies geschah im Kontext von wiederholten Auseinandersetzungen zwischen einer Gruppe deutscher Jugendlicher und einer weiteren Gruppe mit Migrationshintergrund, die durch wiederholte Aufeinandertreffen in Schulen und Jugendeinrichtungen geprägt sind. Diese Situation erinnert an vorangegangene Probleme am Alexanderplatz, wo die speziell eingerichtete Ermittlungsgruppe „Alex“ seit 2017 versucht, die Gewaltkriminalität unter Jugendlichen einzudämmen.
Die Polizei rechnet mit einer weiteren Zunahme von gewalttätigen Auseinandersetzungen in den bevorstehenden, wärmeren Monaten. Dies könnte für die Anwohner und Geschäftsinhaber in den Einkaufszentren eine erhebliche Herausforderung darstellen, während sie versuchen, einen sicheren öffentlichen Raum zu gewährleisten.
Zusätzlich besorgniserregend ist, dass die Problematik der Jugendgewalt in Berlin kontinuierlich wächst, wie auch in einem aktuellen Bericht des dji.de zu sehen ist. Die angestiegene Gewalt unter Jugendlichen ist ein umfassendes gesellschaftliches Problem, das Lösungen von verschiedenen Akteuren erfordert, um die Sicherheit in städtischen Räumen zu gewährleisten.