
Am 20. Januar 2025 veranstaltet der Fußballverband der Dritten Liga die Wahl zum „Spieler des 20. Spieltages“. Von der Redaktion wurde eine Vorauswahl getroffen, die einige herausragende Leistungen der vergangenen Woche berücksichtigt. Die Wahl läuft bis Dienstag um 12:00 Uhr, und die nominierte Spieler sind Sebastian Vasiliadis, Sigurd Haugen, Lars Kehl, Lucas Copado, Said El Mala und Soufiane El-Faouzi. Jeder von ihnen hat in den letzten Spielen entscheidende Beiträge geleistet, wie liga3-online.de berichtet.
Unter den Nominierten sticht besonders Vasiliadis hervor. Der Spieler vom 1. FC Saarbrücken erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere beim beeindruckenden 4:0-Sieg gegen 1860 München vor. Auch Haugen von Hansa Rostock konnte durch seine zwei Tore beim 3:0-Sieg gegen Stuttgart II glänzen, was ihm einen Platz auf der Nominierungsliste sichert. Lars Kehl vom VfL Osnabrück steuerte ebenfalls zwei Tore und eine Vorlage zum 3:2-Sieg über Sandhausen bei.
Heimspiel des 1. FC Saarbrücken
Die guten Nachrichten für den 1. FC Saarbrücken wurden jedoch durch eine Niederlage im jüngsten Heimspiel überschattet. Gegen den FC Ingolstadt musste das Team eine herbe 3:4-Niederlage hinnehmen. Das Spiel fand am Samstagnachmittag im Ludwigspark vor 7164 Zuschauern statt. Tobias Bech Christensen war der entscheidende Spieler für Ingolstadt, der einen Hattrick erzielte und seine Mannschaft in der 1., 68. und 80. Minute zum Sieg führte, wie saarbruecker-zeitung.de berichtet.
Das Spiel begann mit einem Feuerwerk, als Bech bereits in der ersten Minute zur Führung für Ingolstadt traf. Der 1. FC Saarbrücken ließ sich jedoch nicht entmutigen und glich in der 8. Minute durch Luca Kerber aus. In der 10. Minute schaffte Julian Günther-Schmidt sogar die Führung für Saarbrücken (2:1). Nach der Halbzeit fand Ingolstadt jedoch wieder zurück ins Spiel. Nach dem Ausgleich in der 51. Minute durch Pascal Testroet konnte Saarbrücken erneut durch Kasim Rabihic in der 54. Minute kurzzeitig in Führung gehen (3:2).
Ein spannendes Duell mit emotionalem Hintergrund
Das Duell war von hoher Intensität geprägt, was durch die Tatsache unterstrichen wird, dass das Spiel mit einer Schweigeminute für die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau begann. Ingolstadt gelang in der zweiten Halbzeit der Ausgleich, und Bech erzielte schließlich das entscheidende Tor in der 80. Minute. Mit dieser Niederlage bleibt Saarbrücken mit 39 Punkten auf dem vierten Platz der Tabelle und verpasst somit vorerst den direkten Aufstiegsplatz.
Trainer Rüdiger Ziehl musste auf verletzungsbedingte Änderungen in der Aufstellung reagieren, was die Leistung des Teams bei dieser knappen Niederlage beeinflusste. Das nächste Spiel für Saarbrücken steht am Sonntag gegen den FC Erzgebirge Aue an, und es bleibt abzuwarten, ob das Team seine Form zurückfinden kann, um weiterhin im Aufstiegsrennen zu bleiben.