
Das Lichtkunstfestival „Shining Light“ in Greifswald endete am Sonntag, dem 03.03.2025, und zieht mit seiner beeindruckenden Bilanz zahlreiche Besucher an. Laut der Stadtverwaltung besuchten rund 40.000 Menschen die acht faszinierenden Kunstinstallationen, die in der Innenstadt aufgestellt waren. Die Werke waren täglich von 17 bis 22 Uhr beleuchtet und boten ein stimmungsvolles Erlebnis für die Besucher. Die Veranstaltung war der krönende Abschluss des Jubiläumsjahrs des bedeutenden Künstlers Caspar David Friedrich, in dem sein 250. Geburtstag gefeiert wurde. Diese Ehrung hob die Bedeutung Friedrichs für die Kunst und die Region hervor, da er eine der zentralen Figuren der Romantik ist.
Die insgesamt 18 Tage zählende Ausstellung stellte Kunstwerke prominenter Künstler aus aller Welt vor. Eines der herausragenden Werke war „Butterfly Effect“, das in der Wasserfläche des Greifswalder Museumshafens installiert wurde. Dieses Kunstwerk schuf der japanische Künstler Masamichi Shimada und thematisiert die Wechselwirkungen zwischen Licht und Natur. Eine Freude über das gelungene Festival äußerte Anett Hauswald, die Leiterin des Jubiläumsbüros. Sie betonte die erfolgreiche Partnerschaft mit der Light Art Collection Amsterdam, die das Festival in Kooperation mit der Stadt Greifswald organisiert hat.
Internationale Lichtkunst
Das „Shining Light“ Festival ist Teil einer künstlerischen Bewegung, die Greifswald in einer Reihe internationaler Lichtkunstfestivals positioniert. Nach prestigeträchtigen Ausstellungen in Städten wie Athen, Brüssel, Hongkong, London, New York und Riad hat sich die Light Art Collection Amsterdam, die größte Sammlung von Lichtkunstwerken im öffentlichen Raum, einen Namen gemacht. Diese Sammlung entstand im Rahmen des Amsterdam Light Festivals, das 2012 ins Leben gerufen wurde.
Zu den begleitenden Veranstaltungen zählten Führungen entlang des Rundgangs, die am 16. und 22. Februar sowie am 2. März stattfanden. Diese gaben den Teilnehmern die Gelegenheit, mehr über die Kunstwerke zu erfahren und die Installationen in einem geführten Kontext zu erleben. Die Anmeldung für die Führungen war kostenfrei, doch die Teilnehmer mussten sich über das Ticketsystem des Jubiläumsbüros registrieren.
Die Installation der Kunstwerke in der Greifswalder Innenstadt wird nun zurückgebaut, und die Werke werden zur Light Art Collection nach Amsterdam transportiert. Für alle, die die Kunstwerke verpasst haben, bleibt die Website kultur-mv.de eine wertvolle Informationsquelle, um mehr über die beeindruckende Lichtkunst und die Veranstaltungen rund um Caspar David Friedrich zu erfahren.
So bleibt „Shining Light“ nicht nur in Erinnerung, sondern setzt auch Maßstäbe für zukünftige kulturelle Veranstaltungen in Greifswald und darüber hinaus.