
Am Dienstag, den 11. Dezember 2024, fand in Klingenthal eine spektakuläre Polizeidurchsuchung statt, die die sozialen Medien in Aufregung versetzte. Laut den Berichten der Freien Presse wurde dies im Zusammenhang mit der sogenannten „Alm-Terroristin“ durchgeführt, einem Begriff, der in den letzten Wochen für viel Diskussion gesorgt hat. Die Polizeidirektion Zwickau bestätigte auf Anfrage die Durchsuchung und bezieht sich auf eine anhaltende Untersuchung, über deren Hintergründe derzeit Spekulationen im Internet kursieren.
Zusätzlich zu dieser Razzia war ein Polizeihubschrauber im Einsatz, wie RegionalSpiegel berichtete. Dieser kreiste über Klingenthal und sorgte für großes Aufsehen unter den Anwohnern. Der Hubschraubereinsatz war Teil einer grenzüberschreitenden Übung, bei der 45 Beamte aus Deutschland und Tschechien kooperierten. Diese Übungen, die regelmäßig stattfinden, verfolgen das Ziel, die Effizienz der gemeinsamen Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität zu steigern und die Täter auch nach dem Übertritt in ein anderes Land zu verfolgen.
Übungszenarien und Einsätze
Im Rahmen der Übung wurden verschiedene Szenarien durchgespielt, darunter ein Handtaschenraub in Olovi, bei dem die Tatverdächtige in einem Fahrzeug in Richtung Grenze flüchtete. Die Verfolgung wurde von tschechischen und deutschen Polizeikräften gemeinsam durchgeführt und endete schließlich in der Nähe von Schöneck. Ein weiteres Szenario simulierte eine Flucht vor einer Verkehrskontrolle, die ebenfalls grenzüberschreitend verfolgt wurde. Diese intensive Zusammenarbeit zwischen den Polizeidienststellen unterstreicht die Bedeutung der Kooperation im Kampf gegen die Kriminalität an der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien.