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Bad Orb kämpft verbittert gegen Windpark-Pläne am Horstberg!

In der deutschen Gemeinde Bad Orb erhebt sich Widerstand gegen den geplanten Bau eines Windparks am Horstberg. Ein Konsortium, bestehend aus wichtigen Lokalpolitikern und Investoren, hat mit groß angelegten Anzeigen in überregionalen Zeitungen wie der Süddeutschen Zeitung und der Bild am Sonntag ein Zeichen gesetzt. Diese Kampagne richtet sich gegen das Windkraftprojekt des dänischen Energiekonzerns Ørsted.

Die Initiatoren, darunter der Bürgermeister von Bad Orb, Tobias Weisbecker (CDU), und Mathias Beck, Präsident von Eintracht Frankfurt, fordern Ørsted in einem offenen Brief auf, das Projekt aufzugeben. Wie Focus berichtet, wurden die Anzeigen in dänischen Medien sowie von mehr als fünf Millionen Menschen wahrgenommen. Henning Strauss, Geschäftsführer der Alea Park GmbH, die ein medizinisches Spa in Bad Orb baut, stellt die Baumaßnahmen des Windparks als Bedrohung für die wirtschaftliche Zukunft des Kurorts dar.

Folgen für die Umgebung

Die Gemeinde lehnt die Windkraftnutzung in ihrer Nähe vehement ab, da sie den Erhalt des Heilwaldes gefährdet sieht. Straßenscheit weiterhin: „Wenn wir Windräder errichten, wird das Fortschritt und die Entwicklung von Bad Orb stark beeinträchtigen.“ Die Stadt beabsichtigt, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um den Windpark zu verhindern.

Ørsted argwöhnt den Vorwurf und betont, dass der Windpark im Einklang mit den regionalen Zielen des Landes Hessen stehe. Sie haben das Gelände als Windvorrangfläche erkannt, aber die zunehmende Frustration in der Region über die zunehmende Windkraftnutzung ist spürbar.

Gesellschaftliche Debatte über Windkraft

Die Diskussion über Windkraft ist jedoch nicht auf Bad Orb beschränkt. Im ganzen Land zeigen aktuelle Umfragen eine gemischte Akzeptanz gegenüber Windenergie. Laut Telepolis sehen 81% der Befragten den Ausbau der Windkraft als wichtig an, während 15% aktiv gegen Windkraft demonstrieren möchten.

Die Bürgergesellschaften und -genossenschaften spielen eine entscheidende Rolle dabei, Akzeptanz für Windkraftprojekte zu schaffen. Beispielsweise zeigten Bürgerentscheide, wie in Eltville am Rhein, dass Anwohner bereit sind, kommunale Flächen für Windkraft zur Verfügung zu stellen, was die Pro-Windkraft-Haltung unterstützt. In Bad Orb hingegen bleibt der Widerstand stark, während sich die politische Landschaft in Hessen ebenfalls wandelt.

Die neue Landesregierung aus CDU und SPD will Reformen einführen, die das Einverständnis der Kommunen nach dem Vorrangverfahren künftig einfordern. Ob dies den Widerstand in Bad Orb mildern oder verstärken wird, bleibt abzuwarten.

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