
Der 1. FC Nürnberg erlebt derzeit einen beeindruckenden Aufschwung, maßgeblich begünstigt durch die herausragenden Leistungen von Jens Castrop. In den letzten Wochen hat der junge Spieler nicht nur auf dem Platz überzeugt, sondern auch das Interesse zahlreicher Bundesliga-Vereine geweckt. Sportchef Joti Chatzialexiou bestätigte, dass Anfragen von Clubs wie Werder Bremen und Union Berlin vorliegen und dass ein Wechsel des 21-Jährigen im Winter durchaus möglich sein könnte, wie infranken.de berichtet. Castrop, dessen Marktwert mittlerweile in den Millionenbereich gestiegen ist, sorgte jüngst dafür, dass der FCN im Aufstiegskampf der 2. Liga wieder Hoffnung schöpfen kann.
Transferaktivitäten und steigende Erwartungen
Mit einem ungeschlagenen Lauf in den letzten fünf Spielen und dem Ziel, sich den oberen Tabellenplätzen weiter anzunähern, ist der Druck auf die Verantwortlichen gewachsen. Chatzialexiou betonte, dass die Ablösesumme für Castrop von 2 bis 2,5 Millionen Euro nicht als festes Limit angesehen werden sollte. „Den Preis würde ich etwas höher schrauben“, zeigte er sich selbstbewusst. Castrop wurde 2022 zunächst vom 1. FC Köln ausgeliehen und im Sommer 2023 fest verpflichtet, wodurch er sich zu einer Schlüsselfigur im Kader des FCN entwickelt hat, wie kicker.de berichtet.
In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob der FCN nicht nur seine jungen Talente halten kann, sondern auch im Aufstiegstreibhaus der 2. Liga mit einem möglichen Sieg gegen Paderborn einen weiteren Schritt nach vorne machen kann. Chatzialexiou und der Rest des Teams sind jedoch auf dem Boden der Tatsachen geblieben und wissen um die Herausforderungen, die der dichte Wettbewerb in der Liga bereithält. „Es kann alles sehr dicht beieinander sein und auch schnell in eine andere Richtung gehen“, fasste er die Situation realistisch zusammen.