
Am 25. Januar 2025 fand ein mit Spannung erwartetes Ostderby zwischen Energie Cottbus und Dynamo Dresden statt, das die Fußballfans in der Region elektrisierte. Vor ausverkauftem Haus im Leag Energie Stadion, wo 22.528 Zuschauer anwesend waren, endete die Begegnung mit einem 1:1-Unentschieden. Damit konnte der FC Energie Cottbus seine Tabellenführung in der 3. Liga behaupten, während Dynamo Dresden dem Tabellenführer auf den Fersen bleibt.
Trainerlegende Eduard Geyer, der sowohl mit Cottbus als auch mit Dynamo große Erfolge feierte, hatte sich diesen besonderen Tag rot im Kalender angestrichen. Trotz seines Alters von 80 Jahren und gesundheitlicher Einschränkungen prägte Geyer mit seiner Neutralität und der Hoffnung auf ein Unentschieden den emotionalen Rahmen des Spiels. Er wünscht sich, dass beiden Teams ein Punktgewinn hilft, zumal der Abstand in der Tabelle nur zwei Punkte beträgt.
Spielverlauf und Highlights
Das Derby begann turbulent. Cottbus zeigte sich von der ersten Minute an engagiert. Erik Engelhardt kam zu einer frühen Chance, die jedoch von Dynamo-Keeper Tim Schreiber vereitelt wurde. In der 6. Minute hatte dann auch Dynamo seine erste Möglichkeit durch Mika Joel Baur. Die erste Halbzeit brachte weitere Chancen für Cottbus, darunter eine sehr gute durch Maximilian Krauß.
Die Zuschauer erlebten in der ersten Hälfte eine Szene, als Dominik Kother vom FC Dresden nach einer Ecke per Kopfball zur Gefahr wurde, doch Lucas Copado konnte den Ball auf der Linie klären. Tolcay Cigerci hatte Pech, als er in der 49. Minute nur den Pfosten traf, bevor Dynamo in der 60. Minute durch Stefan Kutschke in Führung ging.
Die Antwort von Cottbus ließ nicht lange auf sich warten. In der 86. Minute gelang Timmy Thiele, der erst in der 75. Minute eingewechselt worden war, der Ausgleich. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es beim 1:1, was für Dynamo Dresden das bessere Ergebnis darstellte.
Euphorie und Perspektiven
Die Euphorie rund um das Derby war in der Region deutlich spürbar. Schals und Fahnen wurden in der gesamten Stadt gezeigt, und die Sicherheitsvorkehrungen waren, bedingt durch die große Fangemeinde, auf einem hohen Niveau. Trotz vereinzelter Vorfälle mit Pyrotechnik blieb das Spiel weitgehend friedlich.
Trainer Claus-Dieter Wollitz von Cottbus betonte die wichtige Notwendigkeit des Klassenerhalts und erwähnte, dass die Infrastruktur in Cottbus seit dem Abstieg aus der Bundesliga 2008/09 nicht mehr optimal sei. Im Gegensatz dazu ist Dynamo Dresden gut aufgestellt, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen, was auch das erklärte Ziel von Trainer Thomas Stamm ist, insbesondere nach einem Rückschlag im Vorjahr. Allerdings musste Dynamo auf ihren Toptorjäger Christoph Daferner verzichten, der aufgrund einer Gelbsperre nicht spielen konnte.
Die Begegnung hat nicht nur den Puls der Fans in der Region erhöht, sondern auch die Rivalität zwischen den beiden Traditionsklubs weiter befeuert. Beide Teams sind fest entschlossen, ihre Ziele in dieser Saison zu erreichen und die nächste Begegnung steht bereits in den Startlöchern.
Dies zeigt sich auch in den Statistiken und dem Rest der Ligasituation, die eine spannende Rückrunde erwarten lassen. Informationen dazu kann man auf Plattformen wie FBref einsehen, die umfassende Daten zur Dritt- und anderen Ligen bereitstellen.