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Diebstahl in Cottbus: Unbekannte Frau entwicht mit Bargeld!

Am Donnerstag, den 21. März 2025, wurde in Cottbus ein Einfamilienhaus in der Sielower Chaussee zum Schauplatz eines Diebstahls. Eine Frau, die vorgab, Wertsachen verkaufen zu wollen, trat unerwartet in das Haus der Bewohnerin ein und verließ es, nachdem sie aufgefordert wurde, sich zu entfernen. Der Schock kam für die Hausbesitzerin jedoch erst später, als sie feststellte, dass Bargeld im vierstelligen Bereich fehlte. Die Polizei von Cottbus war schnell zur Stelle und sicherte am Tatort Spuren, doch die Täterin blieb unbekannt und konnte nicht ermittelt werden, wie niederlausitz-aktuell.de berichtet.

Dieser Vorfall steht im Kontext einer allgemein ansteigenden Besorgnis über die Kriminalität in Brandenburg. Zwar verzeichnete das Jahr 2024 einen Rückgang der Gesamtstraftaten um 5,2 Prozent im Vergleich zu 2023, dennoch bleibt die Anzahl der Eigentumsdelikte besorgniserregend hoch. Im Jahr 2024 wurden laut rbb24.de insgesamt 53.021 Diebstähle registriert, was einen signifikanten Teil der allgemeinen Kriminalitätsstatistik ausmacht.

Weitere Vorfälle in Cottbus

Die Polizei meldete zudem mehrere weitere Zwischenfälle am gleichen Tag. Gegen 14:30 Uhr ereignete sich auf einem Parkplatz an der Thiemstraße ein Zusammenstoß zwischen einem PKW HONDA und einem VW, was zu Schäden von etwa 2.000 Euro führte. Kurz vor 15:00 Uhr stieß an der Kreuzung Stadtring Ecke Willy-Brandt-Straße ein PKW LAND ROVER infolge eines Vorfahrtfehlers gegen einen BMW, ohne dass es Verletzte gab, jedoch mit geschätzten Sachschäden von 10.000 Euro.

Ein weiterer Vorfall fand am Donnerstagnachmittag in der Sachsendorfer Straße statt. Dort wurde ein 28-jähriger SEAT-Fahrer nach einer Verkehrskontrolle zur Blutprobe gebeten, nachdem ein Drogentest positiven Amphetaminkonsum angezeigt hatte. Bei der Kontrolle wurde ein als Visitenkarte getarntes Messer sichergestellt.

Steigende Kriminalität gegen Einsatzkräfte

Eine besorgniserregende Entwicklung der letzten Jahre zeigt der Anstieg der Gewalt gegen Polizei- und Rettungskräfte in Brandenburg. Laut der aktuellen Kriminalstatistik gab es einen signifikanten Anstieg der Körperverletzungen, auf 16.978 Fälle, die höchste Zahl seit 15 Jahren. Dies ist besonders alarmierend, da die Zahl der Gewaltübergriffe gegen Polizeibeamte um fast 10 Prozent steigt. Über 2.900 Fälle wurden allein 2023 registriert.

Das Landeskriminalamt (LKA) hat die Aufgabe, Servicefunktionen für die Polizei zu übernehmen und eigene Ermittlungsverfahren durchzuführen. Es bearbeitet relevante Themen wie organisierte Kriminalität und Wirtschaftskriminalität, um die Sicherheitslage der Bürger zu verbessern, wie polizei.brandenburg.de beschreibt. Die Kriminaltechniker des LKA unterstützen dabei, Spuren zu sichern und die Ermittlungsarbeit der örtlichen Polizei zu optimieren.

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niederlausitz-aktuell.de
Weitere Infos
polizei.brandenburg.de
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