Brandenburg

Brunnenbauer Manfred Hoffmann: Pionier der Erdwärmetechnologie geehrt

Manfred Hoffmann, ein 84-jähriger Brunnen- und Heizungsbauer aus Kloster Zinna, hat sich in der Branche einen Namen gemacht. Er wurde in die 2025er-Edition der Enzyklopädie bedeutender Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aufgenommen. Hoffmann übernahm das von seinem Vater gegründete Unternehmen für Brunnenbau und Sanitärinstallationen und setzte damit eine Familientradition fort. In den letzten Jahrzehnten hat er durch seine innovative Herangehensweise an die Nutzung von Erdwärme eine Vorreiterrolle in Brandenburg eingenommen.

Bereits in den frühen 1990er Jahren begann Hoffmann, sich mit der Nutzung von Erdwärme zur Energiegewinnung zu beschäftigen, nachdem er eine Anfrage eines österreichischen Unternehmens erhielt. Er gilt als erster Brunnen- und Heizungsbauer in Brandenburg, der sich auf Wärmepumpen spezialisiert hat, was ihn zu einem Pionier in der Branche machte. Trotz anfänglicher Skepsis wurde die Nachfrage nach alternativen Energien zunehmend größer.

Pionier der Erdwärme

Um den Bedürfnissen seiner Kunden gerecht zu werden, erwarb Hoffmann eine Spezialbohranlage vom VEB für Geologische Erkundungen. Diese ermöglichte es ihm, Bohrtiefen von bis zu 100 Metern zu erreichen. Die neuartige Bohranlage sorgte für Aufsehen und erweiterte seinen Kundenkreis über die Heimatregion hinaus. Mit der Zeit wurde er ein gefragter Ansprechpartner in der Region für neue Heiztechnologien und die Installation von Wärmepumpen.

Hoffmann empfiehlt insbesondere Sole-Wärmepumpen als die effizienteste Wärmepumpentechnologie. Diese nutzen salzhaltiges Wasser, das über ein Röhrensystem zu einem Wärmetauscher befördert wird. Für die Heizungsinstallation eines durchschnittlichen Einfamilienhauses werden Kosten von etwa 70.000 Euro fällig. Obwohl die Anschaffungskosten hoch erscheinen, betrachtet er diese Investition als langfristigen „Brennstoffvorrat“ für die nächsten 100 Jahre.

Ruhestand und Anerkennung

Im Jahr 2001 verkaufte Hoffmann seinen Betrieb und ging in den Ruhestand. Trotzdem ist er stolz auf seinen Beitrag zur Energiewende und den spürbaren Sinneswandel, der sowohl bei seinen Kunden als auch bei seinen Kollegen zunehmend zu beobachten ist. Hoffmann war überrascht und erfreut über die Anfrage der Wuppertaler IBP-GmbH zur Veröffentlichung seiner Biografie in der Enzyklopädie, für die er 390 Euro bezahlte. Seine Lebensleistung und Innovationskraft werden damit in einem breiteren Kontext gewürdigt.

Für Interessierte bietet das Telefonbuch Informationen zum Brunnenbau in Jüterbog-Kloster Zinna an. Es gibt mindestens eine Adresse in der Region, die umfassende Kontaktdaten und Möglichkeiten zur Kundenbewertung umfasst. Diese Informationen sind wertvoll für all jene, die auf der Suche nach Dienstleistungen im Brunnenbau sind, und ermöglichen es Nutzern, die passenden Anbieter zu finden.

Die Entwicklung des Unternehmens und Hoffmanns Innovationsgeist verdeutlichen die Bedeutung von alternativen Energien in der modernen Gesellschaft und die kontinuierliche Suche nach effizienten Lösungen für die Energiegewinnung.

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