
Schock in Kulmbach! Immer wieder wurden die Kleingärten an der Berliner Brücke zur Zielscheibe für Kriminelle. Über 20 Einbrüche sind der Polizei inzwischen bekannt – die Täter schlichen sich in die Gartenhäuschen, brachen Türen auf und hinterließen ein Chaos aus verwüstetem Mobiliar und gestohlenem Gut. Die Taten erinnerten an einen Albtraum, der Ende Oktober seinen Lauf nahm. Doch plötzlich, wie aus heiterem Himmel, schien das Verbrechen zu verstummen – nur um Anfang Dezember mit neuer Wucht zurückzukehren! Bis zum 6. Dezember waren 23 Opfer bei der Polizei, die gegen „Unbekannt“ Anzeige erstatteten.
Die Ermittler in Kulmbach waren heiß darauf, dem Täter auf die Schliche zu kommen. Voller Einsatz wurde gezeigt: DNA-Analysen, Fingerabdrücke und zahlreiche Überwachungen wurden durchgeführt, aber die entscheidende Wendung kam durch einen dreisten Übergriff auf ein Restaurant in der Fritz-Hornschuch-Straße. Dort war der mutmaßliche Einbrecher auf Bargeldjagd und klaute sogar einen Tresor! Dank hochauflösender Überwachungskameras konnte die Polizei den 38-jährigen Mann aus Kulmbach identifizieren. Die Fahndung war ein voller Erfolg und die Beamten nahmen den Täter rasch in der Nähe des fritz Einkaufszentrums fest. Das vorläufige Resümee: Rund 5.000 Euro Schaden und ein Festgenommener, der verdächtigt wird, hinter einer ganzen Serie von Einbrüchen zu stecken. Jetzt wird jeder Beweis gesichtet, um herauszufinden, ob er noch für weitere Taten zur Rechenschaft gezogen werden kann. Der 38-Jährige, der aufgrund eines Gerichtsbeschlusses im Bezirkskrankenhaus Bayreuth untergebracht war, konnte während seiner Ausgänge sein Unwesen treiben – ein Drama, das nun ein Ende hat, denn er sitzt wieder in Haft!